Die Pferde von Eldenau, Band 2: Galopp durch die Brandung von Theresa Czerny

Hardcover, ab 12 Jahren

mit Relieflack und Silberfolie

320 Seiten, 15,3 x 21,5 cm

ISBN 978-3-7348-5039-4

 

Inhalt

Jannis’ Turnierambitionen sind im Moment auf Eis gelegt, denn Dari, sein vielversprechendes Springpferd, lässt sich nach einem traumatischen Erlebnis noch nicht wieder reiten. Stattdessen hilft er Frida, ihr Pony Liv für das alljährliche Strandderby fit zu kriegen. Das Derby hat Tradition: Seit Jahren schon ist es das Ereignis für Gut Eldenau, dementsprechend begeistert stürzen sich alle in die Vorbereitungen. Doch dann wird bei einem Reitunfall ein Mädchen verletzt und die Pferde des Guts geraten in Verruf. Sogar das Strandderby wird abgesagt. Ihre Ponys sollen unberechenbar sein? So ein Quatsch, findet Frida. Irgendwie müssen Jannis und sie das Gegenteil beweisen und damit nicht nur das Ansehen des Guts, sondern auch das Strandderby retten.

 

Quelle: Magellan Verlag

 

 

Meine Meinung:

 

Zum Cover:

Das Cover ist ein Traum in blau! Die verschnörkelte Schrift, gefällt mir total gut und das ist perfekt mit dem Weiß kombiniert. Die Wellen spritzen auf, als das Pferd den Strand entlang galoppiert. Für mich war das Pferd immer Dari, Jannis Stute. Ich könnte dieses wundervolle Bild stundenlang betrachten. Nur die Trense die das Pferd trägt, gefällt mir nicht ganz so gut, da das Bild ohne das Zaumzeug, nochmal ein freieres Abbild gegeben hätte.

 

Zum Inhalt:

Bei Frida und Jannis ist momentan eine Menge los! Frida trainiert für das alljährliche Derby, das ihre Familie veranstaltet. Jannis, ihr bester Freund, hilft Frida dabei, denn Jannis Springpferd Dari lässt sich nicht mehr reiten. Doch alles wird aufgewühlt als die beiden Freunde mehrere maskierte Biker beobachten, welche die Wildpferde bedrohen. Und schon bald macht Frida sich die Biker zum Feind und nichts mehr ist so wie es war!

 

Meine Meinung:

Das Buch hat mich von Anfang an schon begeistert! Im vollen Galopp geht es über die Seiten und ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Ich bin schnell in das Buch eingestiegen und tief in Jannis und Fridas Pferdewelt versunken! Ich habe den 1. Teil zwar leider noch nicht gelesen, konnte mich aber super in der Geschichte zurechtfinden und es stellt nicht besonders viele Probleme da, wenn man den 1. Band noch nicht gelesen hat.

 

Der Schreibstil ist locker flockig und mir gefällt sehr gut, dass auch mal aus der Sicht eines Jungen geschrieben wird und vor allem, dass sich Frida und Jannis mit den Sichten abwechseln! Beim Lesen wird es nie langweilig, weil immer wieder etwas Neues und Aufregendes passiert! Von unheilvollen Beobachtungen, Rettungsaktionen im Moor oder Feuer ist alles dabei und beim Lesen tritt definitiv keine Langweile auf!

 

Ich selbst reite leider nicht, aber durch "Die Pferde von Eldenau", lernt man noch vieles Neues über Pferde. Ich lauerte oft auf die Szenen zwischen Jannis und Frida! Denn immer wieder gibt es Anzeichen, dass beide Gefühle füreinander haben.

 

Ich finde es gut, dass nicht nur Pferde und Freundschaft eine Rolle spielen, sondern das Buch auch nochmal mehr zum Thema Liebe und erwachsen werden tendiert. Die Momente zwischen Frida und Jannis sind definitiv eine meiner liebsten Momente!

 

Gänsehautgarantie gibt es, bei den Szenen, wo Verbindung zwischen Menschen und Reiter hergestellt wird. Diese Momente werden echt innig und detailreich beschrieben und sie rauben einem dem Atem! Es fühlt sich so an als wäre man selbst dabei und erlebe dieses besondere Ereignis mit. Man merkt wirklich sehr, dass nicht nur Frida und Jannis, sondern auch die Autorin im Besonderen, eine enge und tiefe Verbindung zu Pferden haben!

 

Am Anfang des Buches kam bei mir doch immer wieder die Frage auf wie alt Frida und Jannis sind, aber das wird schließlich doch erwähnt.

 

Besonders in der Mitte, nach einem tragischen Unfall, durch die Biker verursacht habe ich die ganze Zeit einen Stich im Herzen gefühlt und wurde so wütend auf die Biker. An der Stelle fühlt man sehr viel mit! Ich muss sagen, dass ich Jannis Sichtweise am liebsten gelesen habe. Frida ist wohl mehr so der Typ, der ein größeres Vertrauen in Pferden hat, denn öfters ist sie meiner Meinung nach zu schnell eingeschnappt.  Trotzdem mochte ich sie.

 

Nicht nur die Menschen in dem Buch wirken authentisch und sympathisch, so z.B. Fridas beste Freundin Linh, die eine unglaubliche fröhliche Engie ausstrahlt oder Fridas Bruder Theo. Auch die Charaktereigenschaften und das Aussehen einzelner Ponys und Pferde werden toll gekennzeichnet und man hat das Gefühl, man würde sie schon ewig kennen!

 

Ich habe die Charaktere sehr liebgewonnen und wollte mich gar nicht mehr von ihnen verabschieden und brauche nun unbedingt Teil 3, falls es einen geben wird! Es gab so viele  Szenen fesselnd, atemberaubend und einfach magisch waren!

 

Fazit:

Ein Pferdestarkes Buch, welches definitiv an oberster Stelle zur Liste meiner liebsten Pferdebücher gewandert ist! Ich liebe Theresas Czernys locker flockigen Schreibstil und man spürt die starke Verbindung zwischen den Charakteren und den Ponys beim Lesen! Es ereignet sich so viel Spannendes, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe!