Ich war im Kinofilm von WUNDER - 27.07.2018

August hat einen Gendefekt und schon 27 Operationen hinter sich. Ansonsten ist er kerngesund und innerlich ganz normal. Äußerlich ist August aber gar nicht normal. Was immer ihr euch vorstellt, es ist schlimmer!  Als Kind hatte August immer einen Astronautenhelm auf. Nun soll er das erste Mal in eine richtige Schule gehen, in die 5.Klasse. Die wenigen Menschen in seinem Umfeld sind seine Mum, sein Dad, seine Schwester Via, ihre Freundin Miranda und der Familienhund Daisy.

 

Als August das erste Mal auf eine Schule geht, hat er es nicht leicht. Von allen wird er angestarrt und einige Kinder in der Schule sind gemein zu ihm,  nennen ihn Ork oder Missgeburt, aber August findet im Laufe des Buches viele Freunde. Zuviel möchte ich nicht verraten. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von August, seiner Schwester, seinem besten Freund und vom Freund seiner Schwester beschrieben.

 

Ich habe das Buch schon Ende der vierten Klasse oder Anfang der fünften Klasse gelesen. Die Geschichte von August Pullman, dem kleine Junge mit 27 Operationen, macht sich auf ein großes Abenteuer und begeisterte und rührte viele Menschen auf der ganzen Welt damit. Die Autorin hat so ein wunderschönes, berührendes und ergreifendes Buch geschrieben, sodass es einfach das Lieblingsbuch von jedem werden muss! Ich habe Auggies Geschichte schon 100 mal auf meiner CD gehört. Und jedes Mal lauschte ich erneut gebannt seiner Erzählung.

 

Und dann kam irgendwann der Trailer zu „Wunder“. Das war sehr überraschend. Ich dachte  Wunder wäre nicht das geeignete Buch verfilmt zu werden. Ich war sehr gespannt auf die Umsetzung und auf jeden Fall wollte ich in den Kinofilm sehen. Irgendwie sind wir dann doch nicht dazu gekommen und der Film war schon als DVD zu kaufen. Dann ergatterte meine Mutter aber noch Kinokarten für das Open Air Kino. Es ist ein einmaliges Erlebnis mit seiner Familie und vielen anderen Leuten draußen auf hohen Bänken zu sitzen, Um uns herum Natur und Bäume und vor einem die große Leinwand. Der Film hat mich in seinen Bann gezogen und dieser Film ist GENAUSO toll wie das Buch. Es wurde SO nah an das Buch gehalten! Die Ereignisse, die Dialoge, ja sogar die Sichten von den Menschen aus Augusts Umgebungen wurden eingefügt. Viele, viele Texte aus den Büchern erkenne ich im Film wieder. Am Ende des Films hatten meine Cousine und ich Tränen in den Augen und auch meine jüngere Cousine war so gerührt, dass sie ein bisschen weinen musste. Und ehrlich gesagt, habe ich mir Augusts Umgebung, die Peppschter Prep, Vias High-School und Auggies Zuhause samt seinem Zimmer genauso vorgestellt. Sogar die einzelnen Figuren. Nur Daisy war eine Ausnahme die ich mir als einen  großen hellen Labrador vorgestellt, habe. Zu August: Es ist schwer in sich Vorzug stellen. Via beschreibt ihn wirklich gut und irgendwie hat man auch ein Vorstellungsbild von ihm. Die Leute vom Film, haben Auggies Gesicht jedenfalls perfekt umgesetzt und ich kann absolut weder am Film noch etwas an den Figuren kritisieren. Der Film und das Buch sind rührend und einfach wundervoll. August hat einen so starken Charakter. Es ist wunderschön geschrieben und der letzte Satz des Buches trifft es einfach!!!!

 

WUNDER