Nennt mich nicht Ismael von Michael Gerald Bauer

Reihe Hanser
304 Seiten

ab 11

ISBN 978-3-423-62435-0

 

Klappentext:

 

Die perfekte Gebrauchsanweisung gegen Mobbing

Es gibt ungewöhnliche, unaussprechliche und unerträgliche Vornamen – und es gibt den Vornamen Ismael. Das ist der schlimmste – findet Ismael. Doch Ismael hat gelernt, auf Spott und Angriffe zu reagieren: Abtauchen! Das ändert sich schlagartig, als James Scoobie in die Klasse kommt. Im Gegensatz zu Ismael hat er vor niemandem Angst. Gegen Klassenrowdys hat er seine ganz eigene Waffe: die Sprache. Um sie zu schulen, gründet er einen Debattierclub. Doch Ismael hat panische Angst, vor Publikum zu sprechen. Wären da nicht seine eigenwilligen Debattier-Kollegen, würde das vermutlich auch so bleiben. Aber weil sie sich wortgewaltig für ihn einsetzen, steht auch Ismaels verbalem Aufstand bald nichts mehr im Wege.

 

Quelle: Hanser Verlag

 

 

Meine Meinung:

 

In dem Buch geht es um einen vierzehnjährigen Jungen namens Ismael, der über sich hinauswächst und ein aufregendes Schuljahr erlebt. Ismael wird wegen seines Namens von einem Jungen gemobbt.

Auf dem Cover ist ein Wal zu sehen, der sein Maul aufreißt und kurz davor ist Ismael zu verschlingen. Ich persönlich würde das Buch nicht aus dem Regal nehmen, weil ich das Cover langweilig gestaltet finde. Aber nun bin ich froh, dass Buch gelesen zu haben bzw. wir mussten es in der Schule lesen. Das Cover soll symobolisch sein, denn Ismael hat seinen Namen aus dem Roman "Moby Dick", in dem ein Junge namens Ismael ebenfalls eine Hauptrolle spielt.

Der Titel ist eine Metapher, weil der erste Satz in "Moby Dick" wie folgt lautet: "Nennt mich Ismael" und dieses Buch heißt eben "Nennt mich NICHT Ismael". Im ersten Kapitel wendet Ismael sich an den Leser und erzählt von dem "Ismael-Leseur Syndrom", eine Krankheit, die Ismael sich selbst ausgedacht hat, weil Barry ihn wegen seines Namens mobbt.

Ich bin gut in das Buch eingestiegen und Ismael gibt immer mehr Informationen von sich preis. Der Schreibstil ist humorvoll, spannend und fließend und das Buch ist gut gegliedert. Es gibt viele lustige Stellen und das Buch ist mit viel Witz und Ironie. Es hat mich gefesselt! Michael Gerard Bauer erschafft einzigartige Figuren, die man so schnell nicht vergisst. Im Laufe des Buchs lernt Ismael einen selbstbewussten Jungen kennen, der neu an der Schule ist und einen Debattier Club leitet. Ismael soll nun dort mitmachen. Außer ihm finden sich noch ein Mathe-Freak und ein Klassenclown dort ein. Ein ungleiches Team, das jedeoch mit der Zeit zusammenwächst. 

Fazit: Ein tolles Jugendbuch über Freundschaft, Teamwork und den üblichen Schulproblemen, mit viel Witz. Die Geschichte hat mich begeistert!