Muffins und Marzipan: Vom großen Glück auf den zweiten Blick von Stefanie Gerstenberger und Marta Martin

Titel: Muffins und Marzipan. Vom großen Glück auf den zweiten Blick

Autor: Stefanie Gerstenberger, Marta Martin Artikelnummer: 978-3-401-60218-9

Alter: ab 12 Jahre

Seitenzahl: 376  

 

Klappentext:

Ella will das große Glück. Da passiert es: Sie wird für eine Hauptrolle bei einem Kinofilm gecastet! Dabei bekommt sie Unterstützung von unerwarteter Seite. Familienhund Ewan spricht plötzlich mit ihr! Er hilft Ella mit trockenen Kommentaren durch den Alltag am Set und bewahrt sie vor peinlichen Szenen mit Jeremy, in den sie sich verliebt hat. Doch was beim Dreh gelingt, führt noch lange nicht zum Happy End. Denn seit ihr Vater gestorben ist, wünscht sich Ella nichts sehnlicher, als mit ihrer Mutter wieder eine Familie zu sein. Dazu muss sie erst das Rätsel um den Tod ihres Vaters lösen und ihre Mutter dazu bringen, nicht mehr an ihrer Tochter vorbei zu sehen – damit Ella endlich die Hauptrolle in ihrem eigenen Leben spielt.

 

Quelle: Arena Verlag

 

Meine Meinung:

Ella ist fünfzehn und seitdem ihr Vater verstorben ist läuft es nicht besonders gut bei ihr. Als ihr Hund Ewan plötzlich mit ihr zu sprechen anfängt, gerät sie von einem Abenteuer ins nächste. Sie bekommt eine Hauptrolle in einem Kinofilm und da ist einiges los!

 

Das Cover hat fast das gleiche Schema wie der 1. Band „Zwei wie Zucker und Zimt“ und es finden sich viele Details darauf! Es ist noch bunter und farbenfroher gestaltet als der 1. Band, sodass „Zwei wie Zucker und Zimt“ fast schon blässlich im Vergleich zum 2. Band aussieht.

Ella ist 15 und ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren. Sie spielt Theater und landet durch den sprechenden Hund Ewan bei einem Casting. Ich fühlte immer mit Ella mit, besonders, wenn sie traurig ist, weil ihre Mutter sie nicht beachtet und sich auch nicht um sie kümmert.

 

Ich habe gerätselt, ob es zum 1. Band einen Zusammenhang gibt, da die Hauptfiguren verschiedene Mädchen sind. Aber schon relativ am Anfang erfährt man dann schon den Zusammenhang! Das Buch „Zwei wie Zucker und Zimt“ wird in „Muffins und Marzipan“ verfilmt.  Ich fand die Idee total cool! Man versteht den zweiten Band auch, ohne dass man den 1. Teil gelesen haben muss, aber ich bin froh, vorher noch den 1 Teil gelesen zu haben. Es ist schön, dass die Geschichte von Charlotte und Marion aus dem 1. Teil nochmal eine Rolle spielt. Im 1. Teil geht es um Charlotte die ausversehen zu ihrer fünfzehnjährigen Mutter ins Jahr 1980 reist. Die Rezi dazu ist auf meinem Blog.

 

Zitat Seite 26

 

Ich räusperte mich: „Worum geht´s denn in dem Drehbuch?

 

„Ach, irgend so eine Zeitsprunggeschichte. Tochter gerät in die Vergangenheit und steht auf einmal vor ihrer eigenen Mutter, die da noch Jugendliche ist, oder so“

 

„Aber nicht etwa Muffins und Marzipan!

 

„Doch ich glaube so heißt das.“

 

„Echt? Das wird verfilmt? Ich habs gelesen, das ist echt super!“

 

Ella spielt im Film die Marion, die 15jährige Mutter von Charlotte aus dem Jahr 1980, und erlebt eine aufregende Zeit am Set. Ich glaube, niemand könnte besser berichten was am Set abläuft als die beiden Autorinnen Marta Martin und ihre Mutter Stefanie Gerstenberger. Marta Martin spielte in den drei Filmen „die Vampirschwestern“ Silvania und kannte sich somit perfekt aus, wie es am Set abläuft. Ich hätte ewig weiterlesen können wie Ella ihren Setalltag beschreibt. Das war alles so spannend, weil ich selber mal total gerne in einem Kinofilm mitspielen würde. Ella lernt am Set Fiona kennen, die Charlotte spielt und Fiona ist so eine tolle Person! Sie passte perfekt zu Charles und ich mochte sie auf Anhieb! Natürlich gibt es auch eine Zicke, die Justina heißt und die doofe Dagmar (die blöde Schwester von Marion) spielt!

 

Das Buch wurde gut gegliedert, weil im Laufe der Zeit immer mehr passierte. Außerdem beschränkt das Buch sich nicht nur auf den Fil dreh. Es geht ebenfalls um die 1. Liebe und um das Rätsel von Ellas verstorbenen Vater.  Nachdem ihr Vater vor 2 Jahren gestorben war, zog Ella mit ihrer Mutter nach München, wo sie bei Ellas Onkel wohnen. Seit zwei Jahren ist Ellas Mutter wie ausgewechselt und interessiert sich kaum für die Probleme und Wünsche ihrer Tochter.

 

Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr über Ellas Vater. Als Ella am Ende des Romans das Rätsel um ihren Vater löst, war ich etwas unzufrieden.  Ich finde, das hätte nicht sein müssen, aber ich sage lieber nichts, weil ich sonst spoilern würde.

 

Trotzdem verdient dieses supersüße und spannende Buch 5 Sternis! Vielen Dank an den Arena Verlag für das Rezi-Exemplar!

 

Fazit: Ein spannendes Buch über den Filmalltag am Set, Liebe und Freundschaft! Tolle Figuren und eine unvergessliche Geschichte, die definitiv zu meinen Jahreshighlight 2017 gehört!