Was andere Menschen Liebe nennen von David Levithan und Andrea Cremer

Autor : Andrea Cremer und David Levithan

ISBN: 978-3-570-16355-9


Erschienen: 26.06.2017

ab ca. 12 Jahre

 

Klappentext:

Wie weit gehst du für die Liebe?

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

 

Quelle: CBT Verlag - Randomhouse

Meine Meinung:

 

Zum Cover:

 

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, da im Hintergrund der Park zu sehen ist , der in der Geschichte eine große Rolle spielt. Auf der einen Seite ist ein Mann oder Junge zu sehen und ein Mädchen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Stephen und Elisabeth geschrieben.

 

Zum Inhalt:

 

Es ist mir sehr schwer gefallen eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, da ich nicht so genau wusste, was ich von dem Buch halten sollte. Der Schreibstil war locker und leicht zu lesen. Die beiden Protagonisten Elisabeth und Stephen waren mir sympathisch und durch den ersten Teil des Buchs bin ich gut durchgekommen. Der Klappentext trifft gut zum Anfang zu,  aber in der zweiten Hälfte hat das Buch eine Wendung genommen und ich kann nicht genau sagen, ob mir diese Wendung gefallen hat! Dennoch waren viele Stellen interessant und spannend. Achtung! Spoiler!

 

Ich finde das Buch kann man nicht richtig zu den Fantasybüchern zählen, da nur Sachen wie Flüche in der Geschichte vorkommen und mehr nicht. Ich will nicht zu viel spoilern, aber ich weiß nicht, wie ich sonst meine Kritikpunkte erklären soll.

 

Ich finde die Ursache, warum Stephen überhaupt unsichtbar ist, gut gelöst. Es gibt einen bestimmten Grund dafür. Ein klein wenig langweilig war da Gerede um diese ganzen Flüche schon. Elisabeth mochte ich sehr, aber auch Stephen war nicht unsympathisch.

 

Ein weiterer Kritikpunkt: Meiner Meinung nach ist die Liebesgeschichte nur nebenbei erzählt worden und es gab nur wenige "romantische" Dialoge oder Szenen zwischen Stephen und Elisabeth. Davon hätte ich gerne mehr gelesen und durch den Klappentext auch erwartet.

 

Die Fluchsprecher, die in die Geschichte einbezogen wurden, waren irgendwie auch etwas merkwürdig. Es gibt natürlich Bösewichte die die Welt beherrschen oder Macht haben wollen, aber warum sollte man Menschen mit Flüchen quälen und welchen Vorteil hat man dadurch?

 

Das Ende hat mir auch nicht so besonders  gefallen. Ein zweiter Teil wäre ganz gut, da für mich das Ende offen war, obwohl die Autoren versucht haben, das Ende friedlich zu lösen. Einige Dinge waren einfach unklar und für mich noch nicht richtig aufgelöst.

 

Besonders umgehauen hat mich das Buch nicht. Am liebsten mochte ich den Anfang, in dem Stephen erzählt, wie sein Leben als Unsichtbarer aussieht und als er Elisabeth kennenlernt. Kurz vom Ende wurde es zwar noch mal richtig spannend, aber, wie gesagt, dann kam für mich das unbefriedigende Ende.

 

Das Buch eignet sich für Jungs und Mädchen  ab ca. 12 Jahren.

 

Fazit:

 

Ein interessantes Buch , in dem die Liebesgeschichte für meinen Geschmack zu sehr in den Hintergrund gerückt wurde und das mich nicht so ganz überzeugen konnte. Mehr als 3 Blumen kann ich dem Buch daher leider nicht geben.