Pippa - Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof von Barbara Tammes

  • Bestellnummer: 62502
  • ISBN: 978-3-649-62502-5
  • Verlag: Coppenrath Verlag
  • Übersetzer: Kluitmann, Andrea
  • ab 10 Jahre
  • Seiten: 192
  • Format: 15,5 x 21 cm
  • Hardcover
  • Einband: mit offenem Papier und Folie

Klappentext:

 

Pippa lebt in zwei verschiedenen Welten: In der Woche wohnt sie bei ihrer Mutter auf einem heruntergekommenen Bauernhof auf dem Land, die Wochenenden verbringt sie bei ihrem Vater in einem schicken Apartment in der Großstadt. In beiden Welten hat sie andere Klamotten, andere Hobbys und sogar eine andere beste Freundin. Gar nicht so leicht, alles auseinanderzuhalten! Ihr Gefühlswirrwarr versucht Pippa, in ihrem „Journal" zu ordnen: Ist sie trotz ihrer „gespaltenen Persönlichkeit" immer dieselbe Pippa? Ist sie ein Naturkind oder ein Computer-Nerd? Und darf man eigentlich jemanden küssen, obwohl man nicht (richtig) verliebt in ihn ist? Als ihr Vater möchte, dass sie ganz zu ihm zieht, ist Pippas „Doppelleben" wirklich kein Ponyhof mehr; aber sie erkennt, dass ihr Chaos auf dem Mist ihrer Eltern gewachsen ist ... Kreativ gestaltetes Kinderbuch, knallvoll mit Kritzeleien, Nachdenkereien, Rezepten und vielem mehr.

 

Quelle: Coppenrath Verlag

 

Meine Meinung:

 

Zum Cover:

Das Cover finde ich schon ganz cool, weil es in zwei Hälften geteilt ist und auf zwei unterschiedliche Farben aufgeteilt ist. Papa hält in der einen Hand eine Mistgabel und in der anderen Hand einen Chai Latte Tee. Den Tee trinkt sie, wenn sie bei ihrem Vater der in der Stadt wohnt und die Mistgabel findet man auf dem Bauernhof, auf dem sie mit ihrer Mutter lebt. Pippa trägt auch unterschiedliche T-Shirt Hälften. Auf der Seite, die zu ihrem Vater gehört ist, sind die Streifen von dem T-Shirt glänzend und auf der anderen nicht.  Der Titel passt gut zum Buch.

 

Zum Inhalt:

Ein großer Pluspunkt ist die Gestaltung des Buchs. Ich finde das Buch sehr nett illustriert und dazu sind die Zeichnungen bunt. Nur irgendwie haben mir die Ilustrationen der Menschen nicht so gut gefallen. Ansonsten ist das Buch sehr nett wie ein Tagebuch aufgebaut.  Ich mag  die vielen Rezepte und Fakten, die Pippa schreibt. Außerdem gibt es Seiten, in dem ein Bild von einer Person abgedruckt ist und dann stehen drumherum alle Sachen die man über diese Person wissen sollte.

 

Pippa berichtet über ihr Leben. Leider konnte ich mich nicht so gut mit ihr identifizieren. Pippa macht  macht zum Beispiel mit ihrer Freundin in den Sommerferien einen Ausflug und lernt einen Jungen kennen, den sie dann sogar einen Zungenkuss gibt. Auf einer Seite werden dann mehrere Arten von Zungenküsse erklärt. Pippa ist zwölf und ich hätte es glaubwürdiger gefunden, wenn sie schon 14 oder wenigstens 13 wäre. Mir ist sie mit 12 dafür zu jung. Vielleicht gibt es Mädchen die mit zwölf Jahren schon Jungs küssen, aber ich kenne in meinem Freundeskreis keine. Ich bin übrigens 13.

 

Ein weiterer Minuspunkt ist, dass mir Pippas Eltern nicht sehr sympathisch waren. Vor allem ihr Vater war unsympathisch. Ihn interessiert es nicht besonders, was Pippa mag und wofür sie sich interessiert. Er ist sehr selbstsüchtig. Auch mit Pippas Mutter wurde ich nicht richtig warm . Sie kümmert sich nicht richtig um Pippa und ist auch ein wenig verrückt. Wahrscheinlich sollte es das Buch nicht zu langweilig wirken lassen, aber trotzdem fand ich die Eltern einfach blöd. Pippa fand ich zwar ganz okay, aber so richtig mochte ich sie auch nicht, genauso wie ihre beiden Freundinnen, die ich ebenfalls doof fand. 

 

Meine Lieblingsstelle ist, als Pippa für mehrere Tage einen Ausflug mit den Pferden und  ihrer besten Freundin Doris macht. Doris ist ihre Freundin auf dem Land und Fine ist ihre Freundin in der Stadt.  Bei dem Ausflug sind einige tolle Tipps und Anleitungen dabei, zum Beispiel wie man aus Brennesseln Tee macht oder wie man aus einem Stück Holz einen Becher herstellt und Informationen über Pilze. Das fand ich super. Es war aufregend, wie Pippa mit den Pferden mehrere Tage unterwegs ist, sodass ich selber Lust bekam, mich auf ein Pferd zu schwingen und loszureiten.

 

Trotz der Kritik war ich an einem Tag mit dem Buch durch. Die Seiten haben sich nicht gezogen und ich bin gut vorangekommen. Ich kann am Ende aber trotzdem leider nur drei Sterne vergeben, da mich das Buch nicht überzeugen konnte.

 

Fazit:

Ein nettes Buch für zwischendurch. Es gibt aber zu viele Kritikpunkte und ich vergebe drei Blumen.