Junis Reise oder Wie Miss Pabs das Glück vergaß von Anke Girod

Junis Reise oder Wie Miss Pabs das Glück vergaß

Text von Anke Girod mit Illustrationen von Miri D'Oro

 

280 Seiten · gebunden
14.5 x 21.0 cm
ab 9 Jahren
 
ISBN-13: 978-3-95882-039-5
EAN: 9783958820395
Erscheinungstermin: April 2017

 

Klappentext:

 

Mit Juni geht die Fantasie auf Reisen! Juni ist zwölf Jahre alt und ein absoluter Reisefan. Leider ohne Reiseerfahrung. Aber damit ist nun Schluss! Und mit den Fahrten zu Tante Ernie in den Harz auch. Wie soll sie sonst jemals eine gute Reisereporterin werden? Einen Reiseblog hat sie schließlich schon. Doch dann treffen Juni und ihr Freund Will auf die traurige kleine Zirkusdame Miss Pabs, die ihre Familie vor skrupellosen Gaunern retten muss. Mit ihr und ihrem magischen Reisekoffer beginnt für Juni und Will eine abenteuerliche Reise um die Welt. Endlich!

Eine mutige Mädchen-Identifikationsfigur mit einem großen Traum, ein fantastisches Reiseabenteuer mit einem Schuss Magie und sogar einem echten Blog auf Instagram und Wordpress!

 

Quelle: Oetinger Verlag

 

Meine Meinung:

 

Das Cover ist echt traumhaft und sieht wie eine kleine Traumwelt aus. Das Cover passt perfekt zum Buch und mir gefallen die vielen kleinen Details. Man kann sich gar nicht daran satt sehen. Den Titel „Junis Reise“ hat das Buch echt verdient, denn Juni begibt sich tatsächlich auf eine abenteuerliche Reise.

 

Das Buch lässt sich leicht lesen und ich war schnell mit dem Buch fertig. Am Anfang wird es gleich spannend. Es kommt sofort zur Sache! Im Klappentext stand allerdings, dass Juni und ihr bester Freund Will am Elbstrand die TRAURIGE Miss Pabs treffen. Miss Pabs war sie allerdings gar nicht traurig., eher  das Gegenteil, denn Miss Pabs sprüht nur so vor Glück und guter Laune. Sie ist ein bisschen verrückt, doch ich mochte sie trotzdem. Erst ein bisschen später kamen Momente in denen sie traurig war und etwas verheimlicht.

 

Ich fand die Illustrationen toll. Das Buch „Junis Reise“ ist für mich eine kleine Fantasywelt“ die mit viel Liebe und guten Ideen von Anke Girod geschrieben wurde. Dieses Buch ist etwas Besonderes und hat seine eigene Geschichte. Natürlich hat JEDES Buch seine eigene Geschichte, aber dieses Buch besonders!

 

Kritikpunkt: Ich fand die Mission, die Will, Juni und Miss Pabs gemacht haben, ein bisschen verwirrend. Es gibt einen „Wehwechen Code“. Miss Pabs Vetter besitzt ein Museum, mit einem sehr wichtigen Inhalt und auch Geister haben dort ihr Zuhause. Jetzt kann er das Museum nicht mehr bezahlen und er überlegt den sogenannten „Wehwechen-Code zu verkaufen. Es ist ein wenig kompliziert für mich gewesen. Doch wenn man den Weh-wechen Code verkauft, kann man Leute quälen, indem man kleine Sendercomputer baut. Miss Pabs entstammt nämlich der Sphanx Dynastie und kann sich mit ihrer Familie unterhalten, indem sie z.b ihrer Tante in die Nase per Gedanken zwickt. Die Tante, die sich irgendwo anders befindet, kann sich dann so mit Miss Pabs unterhalten. Es ist sehr schwer das zu erklären. Die Menschen, die nicht der Miss Sphanx Dynastie entsprechen, könnten also gequält werden. Bei Miss Pabs tut es nur kurz weh, während es dann mit Hilfe des „Weh-wechen Codes“ zur Qual kommt. Meine offenen Fragen: An wen soll Miss Pabs Vetter den Weh-wechen“ verkaufen und warum sollte jemand damit die Leute quälen?

 

Miss Pabs, Juni und Will werden von merkwürdigen Indern verfolgt, die scharf auf den Weh-wechen Code sind und ihn entschlüsseln wollen. Aber was nützt es denn Menschen zu quälen? Ich fand, da wurde irgendwas zusammen gereimt…

 

Juni, Will und Miss Pabs müssen sich auf die Reise machen, weil sie Haare ihrer Verwandten brauchen, die ein Heilmittel gegen die Qual des „Weh-wechen Code“ sind. Ich habe auch nicht verstanden, welche Form dieser Weh-wechen Code hat. Das hat mich einfach viel zu sehr verwirrt. Man hätte das alles irgendwie etwas mehr überdenken sollen. Schließlich ist das Buch schon ab 9 Jahre und ich (13 Jahre) habe schon Probleme damit gehabt.

 

Trotzdem hat mir die Reise gut gefallen. Das ist nämlich keine gewöhnliche Reise, sondern eine Reise in einem Koffer. Es gab in dem Buch  tolle, fantasievolle Ideen. Juni hat ein Chinchilla Weibchen, das Krauta von Schnüffel heißt und Miss Pabs hat drei ganz besondere Mäuse. Die Szenen mit Krauta von Schnüffel und den frechen Mäusen haben mir sehr gefallen.  Dann hat  Juni auch noch einen Reiseblog, den ich sehr mochte. Allerdings hat Juni ihren Lesern nur sehr knapp erzählt, was sie erlebt und wenn ich jetzt das Buch nicht gelesen hätte, würde ich nicht verstehen, wovon Juni in ihrem Blog genau erzählt.

 

Fazit: Eine traumhafte Fantasywelt in die man eintauchen kann, trotzdem einige Dinge leider unklar und verwirrend waren. Ich vergebe 3,5 Blumen.

 

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